1. Steuerungsdatei anlegen
Zum Einbinden eigener UMN Kartendienste ist eine XML-Steuerungsdatei notwendig, die wie folgt aufgebaut sein muss:
<XML version="1.1">
<NAME name="Rheinland-Pfalz" />
<MAPEXTENT xmin="2437855.645172" ymin="5391933.950062"
xmax="2759898.898962" ymax="5667523.801243" />
<MAPFILEPATH map="/data/www/mapserver/web/htmlviewer/map/rlp_sc.map" />
<TEMPLATE src="/data/www/mapserver/web/form.html" />
<IMAGEURL imgurl="http://www.servername.de/tmp/" />
<LAYER name="land" visible="true" isqueryable="false"/>
<LAYER name="dhm" visible="false" isqueryable="false"/>
<LAYER name="st" visible="true" isqueryable="false"/>
<LAYER name="bab" visible="true" isqueryable="false"/>
<LAYER name="wasser" visible="true" isqueryable="false"/>
<LAYER name="gemeinde" visible="true" isqueryable="true"/>
<LAYER name="tk100" visible="false" isqueryable="false"/>
</XML>
Oben stehendes Beispiel zeigt die Steuerungsdatei des voreingestellten Demokartendienstes. Die Parameter haben folgende bedeutung:
NAME: Name des Kartendienstes. Kann frei vergeben werden und erscheint in der Themensteuerung des Spatial Commander.
MAPEXTENT: Räumliche Ausdehnung es Kartendienstes (analog zur Einstellung EXTENT im Mapfile).
MAPFILEPATH: Vollständiger Pfad zum Mapfile.
TEMPLATE: Globales Mapserver-Template zur Verarbeitung von Kartenrequests. Zum Aufbau des Template s.U.
IMAGEURL: Voller URL-Pfad zum Mapserver-Tmp-Verzeichnis (inkl. Servername: z.B. http://servername/tmp)
LAYER: Liste der im Mapfile eingestragenen Layer.- name: Name des Layers analog zum Namen im Mapfile.
- visible: Soll der Layer beim ersten Kartenaufruf sichtbar sein (true|false).
- isqueryable: Ist der Layer abfragbar (benötigt ein zusätzliches Query-Template für UMN Mapserver).
Die Steuerungsdatei muss an einer Stelle abgelegt werden, die über den Webserber zugänglich ich, um sie aus GDV Spatial Commander über einen
URL-Aufruf anzusprechen.
2. Globales Template erstellen
Beim globalen Template handelt es sich um eine einfache HTML-Datei über die Mapserver die Pfade auf erzeugt Kartenbilder zurückliefert. Die Datei ist folgendermaßen aufgebaut:<html>
<head>
<title>FormularFrame</title>
</head>
<body>
<img src="[img]">image
<img src="[legend]">legend
</body>
</html>
Die Datei kann an einer beliebigen Stelle im Dateisystem liegen. Der volle Pfad auf diese Datei
muss in der Steuerungsdatei (s.O.) eingetragen werden.
3. Besonderheiten im Mapfile
- Im Mapfile muss der EintragTEMPLATEPATTERN '.*'
im Kopf des Mapfiles (Mapobject) eingetragen werden.
- Im Mapfile dürfen keine Maßstabsgrenzen für das Mapfile eingetragen sein. Es handelt sich hierbei um die Einträge MAXSCALE und MINSCALE im Webobject. Diese müssen ggf. entfernt oder auskommentiert werden. ( Probleme durch im Mapfile gesetzte Maßstabsgrenzen bei UMN Kartendiensten).
- Der Name des Kartendienstes (Eintrag NAME im Mapfile Header) darf keine Leerzeichen enthalten.
- Der Eintrag IMGURL muss den kompletten Serveraufruf auf das temporäre Verzeichnis (vgl. IMAGEPATH) enthalten. Also z.B. http://servername/tmp.
4. Rückgabeformat
Zur Zeit unterstützt GDV Spatial Commander nur Kartendienste die PNG oder JPEG ausgeben.
5. Kartendienst mit GDV Spatial Commander aufrufen
Um einen UMN Mapserver Kartendienst mit GDV Spatial Commander anzusprechen, müssen die URL-Pfade auf das Mapserver-CGI und auf die Konfigurationsdatei (s.O.) angegeben werden.

